Die Spalte zwischen Bahnsteig und Zug ist noch viel zu klein !

Wie ich eben im Radio erfahren musste, hat die arschkriechende Deutsche Bahn AG einen »Rollator-Tag« eingeführt, wobei bucklige Tattergreise hinter einem viel zu niedrig eingestellten Esel im Blindflug nicht nur üben können, wie sie die »Todesfalle Bahnsteigschlucht« beim Besteigen eines Zuges überwinden können, sondern jetzt auch noch in fahrenden Regionalzügen offiziell und in Begleitung von Fachpersonal ausprobieren dürfen, wie man sich den Anderen am besten in den Weg stellt!

Dieser groteske Schwachsinn findet anlässlich des am 04.09.2013 in Bamberg abgehaltenen Rollator-Tages statt, einer noch blödsinnigeren Veranstaltung am Arsch der Welt, in dem vermutlich so viele zum Kampf bereite Rentner mit aufgerüsteten Gehhilfen leben, dass man aus Angst vor ihnen einen Feiertag eingeführt hat!

Schlimm genug, dass heutzutage trotz kleiner Renten noch immer so viele Senioren auf den Bahnhöfen hilflos umherirren. Jetzt trainieren die die senilen Terroristen auch noch! Meckernd und den Weg versperrend, stinkend und gereizt belagern sie dann die Gänge im Zug, verstopfen die Klos und pinkeln in die Sitze!

Die Lücke zwischen Bahnsteig und Zug hat ihren strategischen Sinn! Sie soll diejenigen verschlucken, die zu vergreist zum Zugfahren sind und verhindern, dass wir immer länger bis zur Rente arbeiten müssen!

Und wann ist es eigentlich Mode geworden, für jeden und jedes einen speziellen Tag einrichten? Kann man der Natur nicht einfach ihren Lauf lassen? Warum muss Oma Frieda, von der kein Erbe zu erwarten ist, denn so unbedingt von A nach B? Um ihrer mit Absicht weit weg gezogenen Familie auf den Sack zu gehen? Einer Familie, die ohnehin schon kotzt, weil Omama gelernt hat, wie man mit dem Mobilteil des Telefonanschlusses umgeht!

Richtet von mir aus große, betonierte Freiflächen ein, auf denen die rollatorgeilen Reptilien im Kreis und einander in die Hacken fahren können so viel sie wollen! Aber bringt ihnen nicht einen solchen Unsinn bei und versucht nicht, sie in den ohnehin gefährlichen aber wenigstens noch ästhetischen Alltagsstrom der Normalen einzupflegen!

Die letzten, sich selbst entlarvenden Worte soll die vom Radio interviewte 73-Jährige Inge Friedrich haben: «Die haben mir hier die Bremsen von meinem Rollator eingestellt. Kostenlos. Alles sehr schön»

Mach Dich bloß vom Acker, querulatorischer, alter Stützstrumpf!

D.w.F